Der Nutzer hat recht: Der Ordner war voller Entwicklungs-Muell. Jetzt ist sauber getrennt: ROOT (was der Nutzer sieht und braucht): - run.py = das Programm - hms_app/ = der Anwendungscode - HMS MediaEngine.app = macOS Doppelklick-Starter - HMS-Start.vbs = Windows Doppelklick-Starter - HMS-Install.vbs = Windows Erst-Installation - HMS-Mac-Install.command = macOS Homebrew-Installation - HMS-Portable-Install.command = macOS Portable-Installation (16GB-Fix) - installer_gui.py = grafischer Installer - launcher.pyw + launcher_core.py = interne Start-Logik - LIESMICH.txt = 10-Zeilen-Kurzanleitung - .gitignore _entwicklung/ (alles andere, NICHT benoetigt): - packages/ apps/ native/ plugins/ tools/ schemas/ tests/ docs/ build/ fixture_profiles/ - PLAN.md STATUS.md ERRORS.md TEST_REPORT.md CHANGELOG.md README.md - pyproject.toml uv.lock setup_*.sh/ps1 make_mac_app.py Diese Trennung gilt ab sofort fuer alle Commits. Der Nutzer kann _entwicklung/ loeschen wenn er Platz braucht - die App laeuft ohne. Verifiziert: App startet nach Aufraeumen unveraendert (Health 200).
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Parameter und DMX
Dieses Dokument beschreibt Parameter-Definitionen, DMX-Slots, Kurven und den gemeinsamen Effektvertrag. Grundlage sind PLAN.md §14.7 (DMX-Parameter-Slots), §14.8 (Gemeinsamer Effektvertrag), das JSON-Schema und der Validator packages/plugin_sdk/hms_plugin_sdk/manifest.py.
Parameter-Definitionen
Parameter werden im Manifest unter parameters als Liste von Objekten deklariert. Jeder Parameter besitzt folgende Felder:
| Feld | Typ | Pflicht | Beschreibung |
|---|---|---|---|
id |
string | ja | Eindeutige Parameter-ID |
label |
string | ja | Anzeigename |
type |
enum | ja | float, int, enum, bool, color |
default |
beliebig | ja | Standardwert |
minimum |
number | nein | Untergrenze (für float/int) |
maximum |
number | nein | Obergrenze (für float/int) |
values |
array | nein | Werte für enum |
dmx_slots |
array | nein | DMX-Slot-Belegung (1–8) |
curve |
string | nein | Kurvenform, z. B. quadratic |
Parametertypen
Der Validator (manifest.py) erlaubt genau fünf Typen:
float– Gleitkommawert;minimum,maximumunddefaultsind Pflicht.int– Ganzzahl.enum– Aufzählung;valueslistet die erlaubten Werte.bool– Wahrheitswert (0/1).color– Farbe, als RGB-Array (z. B.[0, 0, 0]).
Validator-Regeln
idmuss vorhanden und ein String sein; doppelte IDs sind Fehler.typemuss einer der fünf erlaubten Typen sein.- Für
floatmüssenminimum,maximumunddefaultvorhanden sein. dmx_slotsmuss eine Liste von Ganzzahlen sein.- Die Summe aller
dmx_slotsüber alle Parameter darf 8 nicht überschreiten (PLAN.md §14.7).
DMX-Slots (§14.7)
Ein Effekt besitzt maximal acht generische DMX-Slots pro Effektinstanz. Das Manifest bildet reale Parameter darauf ab:
- acht 8-Bit-Parameter; oder
- vier 16-Bit-Parameter; oder
- eine gemischte, manifestdefinierte Belegung.
Der DMX-Footprint des Layer-Fixtures bleibt dadurch stabil, auch wenn neue Plugins installiert werden.
Slot-Belegung im Manifest
Jeder Parameter kann über dmx_slots auf einen oder mehrere Slots (1–8) abgebildet werden. Das Vignette-Beispiel belegt die Slots 1–8:
"parameters": [
{"id": "amount", "label": "Amount", "type": "float", "minimum": 0, "maximum": 1, "default": 0.5, "dmx_slots": [1]},
{"id": "radius", "label": "Radius", "type": "float", "minimum": 0, "maximum": 2, "default": 0.5, "dmx_slots": [2]},
{"id": "softness", "label": "Softness", "type": "float", "minimum": 0, "maximum": 1, "default": 0.4, "dmx_slots": [3]},
{"id": "roundness","label": "Roundness","type": "float", "minimum": 0, "maximum": 1, "default": 0.5, "dmx_slots": [4]},
{"id": "center_x", "label": "Center X", "type": "float", "minimum": 0, "maximum": 1, "default": 0.5, "dmx_slots": [5]},
{"id": "center_y", "label": "Center Y", "type": "float", "minimum": 0, "maximum": 1, "default": 0.5, "dmx_slots": [6]},
{"id": "color", "label": "Color", "type": "color", "default": [0, 0, 0], "dmx_slots": [7]},
{"id": "invert", "label": "Invert", "type": "bool", "default": 0, "dmx_slots": [8]},
{"id": "mix", "label": "Mix", "type": "float", "minimum": 0, "maximum": 1, "default": 1, "dmx_slots": []}
]
Der mix-Parameter belegt keinen DMX-Slot (dmx_slots: []), da er Teil des gemeinsamen Effektvertrags ist.
16-Bit-Werte
Ein Parameter kann über zwei DMX-Slots als 16-Bit-Wert abgebildet werden (vier 16-Bit-Parameter pro Effektinstanz). Die genaue Belegung ist manifestdefiniert. Der Validator zählt jeden Slot in dmx_slots einzeln; die Gesamtsumme darf 8 nicht überschreiten.
Kurven
Parameter können eine Kurvenform über curve deklarieren. Das Schema erlaubt einen beliebigen String; das Beispiel aus PLAN.md §14.3 verwendet quadratic:
{
"id": "radius",
"label": "Radius",
"type": "float",
"minimum": 0.0,
"maximum": 40.0,
"default": 0.0,
"dmx_slots": [1],
"curve": "quadratic"
}
Unterstützte Kurvenformen:
linear– lineare Abbildung des DMX-/Control-Werts auf den Parameterbereich.quadratic– quadratische Abbildung, die feine Abstufungen in einem Teilbereich begünstigt.
Gemeinsamer Effektvertrag (§14.8)
Jede Filterinstanz besitzt unabhängig vom konkreten Effekt:
- Enable/Bypass;
- Mix beziehungsweise Effect Opacity von 0 bis 1;
- eigenen Blend-Modus gegenüber dem unveränderten Eingang;
- deterministische Position in der Effektkette;
- Reset auf Default;
- speicher-, umbenenn- und kopierbares Preset;
Quality: Autooder feste Qualitätsstufe;- acht stabile generische DMX-Parameter-Slots
P1bisP8; - modulatable Parameter über denselben Parameterpfad wie Browser, Art-Net und spätere Automation.
mix
Der mix-Parameter (Effect Opacity) liegt zwischen 0 und 1. Mix 0 muss den Effekt kostengünstig bypassen (PLAN.md §15.3). Das Vignette-Beispiel implementiert das im Shader:
float m = saturate(param_mix);
if (m < 0.01)
{
return src; // Mix 0 = kostenloser Bypass (§15.3)
}
blend_mode
Jeder Effekt besitzt einen eigenen Blend-Modus gegenüber dem unveränderten Eingang. Der Blend-Modus ist Teil des Effektvertrags und wird pro Instanz gesetzt.
quality
Jeder Effekt besitzt Quality: Auto oder eine feste Qualitätsstufe. Die Qualitätsstufe wählt eine Adaptive-Quality-Variante (siehe adaptive-quality.md).
Instanzierungs-Scope
Filterplugins dürfen – sofern im Manifest freigegeben – auf Source/Clip, Layer, Group, Adjustment Layer, Master oder Output instanziert werden. V1 muss mindestens Layer, Group/Adjustment und Master unterstützen. Die Kettenreihenfolge ist fachlich relevant und wird strikt von oben nach unten ausgewertet. Verschieben, Bypass, Kopieren und Presetwechsel müssen atomar an einer Framegrenze erfolgen (PLAN.md §14.8).